Methoden

Fallschirmspringen ist ein Sport, der einiges zu bieten hat. Aber alles will gelernt sein. Damit Du sicher nach unten kommst, bieten wir zwei Methoden an.

Die Klassische Ausbildung

Nach einer gründlichen Erstsprungeinweisung werden mindestens 8 Sprünge aus einer Höhe von 1000 Metern durchgeführt, bei denen sich der Fallschirm automatisch öffnet. Der zusätzliche Stress, den der freie Fall bedeuten kann, fällt so weg und der Schüler kann sich auf den Absprung, die anschließende Schirmfahrt und die Landung konzentrieren. Ab dem 4.Sprung muss der Schüler einen Scheingriff ziehen, um ihn langsam auf seinen ersten manuellen Sprung vorzubereiten. Dieser Vorgang wird vom Absetzer beobachtet und nach dem Sprung genau besprochen.

Es folgt eine Einweisung für den ersten manuellen Sprung. Dieser insgesamt 9. Sprung findet aus 1200 Metern statt. Der Schüler muss 5 Sekunden nach dem Absprung seinen Schirm selbst öffnen. Bei den folgenden Sprüngen wird die Höhe über Grund bis auf 4000 Meter gesteigert und man lernt durch verschiedene Übungen die wichtigsten Freifallmanöver.
Gemeinsam mit einem Lehrer werden die theoretischen Gegenstände des Skriptums durchgearbeitet und man lernt natürlich auch wie der Fallschirm richtig gepackt wird.
Nach 8 automatischen und 20 manuellen Absprüngen hat man die Prüfungsreife erlangt. Den Abschluss der Ausbildung bilden ein Prüfungssprung und ein schriftlicher Test.

Die AFF Ausbildung

AFF ist die Abkürzung für accelerated freefall und bedeutet übersetzt beschleunigter Freifall. Gestartet wird natürlich ebenfalls mit einer gründlichen Erstsprungeinweisung. Schon die ersten Absprünge erfolgen aus Absetzhöhen von 4000 Metern. Zwei Lehrer stabilisieren den Schüler vom Absprung weg und überwachen seinen Freifall. Die Automatensprünge entfallen, der Schüler muss vom ersten Sprung an seinen Schirm selbst öffnen. Vom vierten bis zum siebenten Sprung ist nur mehr ein Lehrer vorgesehen, der dem Anfänger die wichtigsten Freifallmanöver beibringt. Die restlichen Sprünge werden alleine absolviert und nach insgesamt 28 Sprüngen hat man die Prüfungsreife erreicht. Der theoretische und praktische Prüfungsablauf ist derselbe wie bei der klassischen Methode.

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